Stangensellerie

Obwohl Sellerie schon seit dem Mittelalter in Europa heimisch ist, wartet der Doldenblütler noch auf seine große Entdeckung. Dabei ist Stangensellerie eine Variante des echten Selleries, wirklich eine Gourmetreise wert. Die hellgrünen Stangen eignen sich hervorragend für Salate und bunte Gemüseplatten oder als Beilage zu Fleischgerichten und für Suppen. Sie geben mit ihrem fein würzigen Aroma vielen Speisen Beilage zu Fleischgerichten und für Suppen. Sie geben mit ihrem fein würzigen Aroma vielen Speisen erst den letzten Pfiff.

Wirkt antibakteriell, tut dem Magen gut, soll anregend wirken, regt die Verdauung an, macht rundum fit, kann sanft entwässern. Allergiker sollten beim Verzehr Vorsicht walten lassen, da eine Kreuzallergie auftreten kann. Stangensellerie schmeckt mild nach Sellerie, hat aber durch seinen hohen Wassergehalt eine frische, saftige und knackige Konsistenz.

Herkunft,Lagerung

Achten Sie beim Einkauf auf frische Blätter und grüne Stängel, die frei von braunen Stellen sein sollten. Frische Stangensellerie lässt sich nur schwer biegen, die Stangen brechen beim Biegen leicht ab. Die Schnittstelle sollte zudem frisch aussehen und nicht dunkel sein. Stangensellerie kann im Kühlschrank in einem Plastikbeutel ca. zwei Wochen gelagert werden. Blanchiert oder gegart hält er sich im Gefrierfach bis zu zehn Monate.

Blätter und Blüten von wild wachsendem Sellerie wurden schon im alten Ägypten und auch bei den Griechen und Römern verwendet. Dort haftete dem würzigen Gemüse etwas Mystisches an. Sellerie diente als Grabbeigabe und Grabpflanze. Das schöne Blatt, das der glatten Petersilie ähnelt, wurde auch wie das Lorbeerblatt als Blumenkranz zur Siegerehrung bei Spielen verwendet.

Nährstoffe

Stangensellerie gehört zu den Gemüsesorten mit den wenigsten Kalorien: Denn 100 Gramm Stangensellerie bringen es gerade einmal auf 15 Kalorien. Der geringe Kaloriengehalt ist darauf zurückzuführen, dass Stangensellerie zu über 90 Prozent aus Wasser besteht.

Neben dem vielen Wasser besitzt Sellerie aber auch wichtige Vitamine und vor allem wichtige Mineralstoffe.

Er ist besonders reich an:

 Kalium

 Natrium

 Magnesium

 Kalzium

Darüber hinaus enthält Stangensellerie zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, die nicht nur für das typische Aroma verantwortlich sind, sondern auch einen positiven Effekt auf den gesamten Stoffwechsel haben.

Verwendung in der Küche und Zubereitung

-Stangensellerie ist leicht zu putzen: Man muss nach dem Waschen lediglich mit einem Messer die Wurzelansätze entfernen, die Fäden abziehen und kann die Stangen dann in Scheibchen schneiden oder im Ganzen verwenden. Die Blätter vom Stangensellerie sind viel zu schade für den Müll: sie enthalten besonders viel von dem aromatischen Apiin, das dem Gemüse neben anderen ätherischen Ölen den typischen würzigen Geschmack gibt. Also nicht wegwerfen, sondern wie Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken und über Gemüse, Suppen oder Salate streuen!

-Neben dem Stangensellerie hat der echte Sellerie noch zwei weitere Varianten, den Knollensellerie, der in Suppen und Eintöpfen sehr beliebt ist, und den Schnitt- oder Würzsellerie. Vom Schnittsellerie werden die Blätter zum Würzen von Speisen verwendet.

-Schnitt- oder Würzsellerie, der mit einer nicht oder kaum ausgeprägten Knolle und an Petersilie erinnernden Blättern der Wildform am nächsten steht, dient als Gewürzkraut. Verwendet werden nur die Blätter, die 0,1 % ätherische Öle mit ca. 60 % Limonen und 10 % Selinene enthalten und ihre Aromastoffe beim Trocknen nicht verlieren. Eine Mischung getrockneter Blätter mit Kochsalz wird als Selleriesalz angeboten.

-Der Knollensellerie kann als Suppengrün oder als Röst- oder Wurzelgemüse für Schmorgerichte verwendet werden, als Beilage zu Püree, als Salat (z. B. Waldorfsalat), als Hauptgericht in Scheiben gebraten zu Sellerieschnitzeln verarbeitet werden.

-Stangensellerie kann roh und gekocht gegessen werden. Weil sie besonders knackig ist, eignet sie sich gut als Zutat in diversen Salaten oder einfach als Knabberstick mit einer Dipsauce. Gekocht harmoniert ihr Aroma besonders in Gemüsesuppen, Eintöpfen oder auch Pastasaucen.  Die Blätter können als Würzkraut in Suppen und Saucen verwendet werden.