Knoblauch

tut für Herz und Kreislauf Gutes: Allicin heißt das schwefelhaltige ätherische Öl, das dem Knoblauch seinen berühmt-berüchtigen Duft gibt – aber vor allem sorgt es für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Allicin kann erwiesenermaßen einen zu hohen Blutdruck sowie die Fett- und Cholesterinwerte im Blut senken und das Risiko von Gefäßverschlüssen (Thrombosen) mindern. Das Zwiebelgemüse kann helfen, den Blutfluss zu verbessern und den Blutgefäßen eine erhöhte Spannkraft zu verleihen. Dadurch können Arterien nicht mehr so leicht verstopfen und das Risiko für Herzinfarkt, Embolie oder Schlaganfall wird drastisch gesenkt.

Regeneration des Körpers: Knoblauch-Zitronen-Kur  

Knoblauch gilt als so gesund, dass es sogar eine Kur mit Knoblauch gibt: Bei der Zitronen-Knoblauch-Kur trinkt man mehrmals täglich ein aus Wasser, unbehandelten Zitronen und Knoblauch bestehendes Getränk. Dies soll:

1.      den Körper vor Kalkablagerungen befreien

2.      den Blutdruck regulieren

3.      das Herz-Kreislaufsystem fördern

Ingwer, Kurkuma oder Pfeffer können die Wirkung unterstützen

Herkunft

Knoblauch ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Seit über 5000 Jahren wird die tolle Knolle, die auch Gruserich, Liebeswurz, Stinkerwurz, Knoflak oder liebevoll Knofi genannt wird, angebaut. Schon die alten Ägypter nutzten die Knolle: Sie diente als Grabbeigabe der Pharaonen sowie als Kraftquelle für Sklaven, die die Pyramiden bauten.

Nährstoffe

Knoblauch beugt Erkältungskrankheiten und Grippe vor und unterstützt damit unser Immunsystem. Die kräftig riechenden schwefelhaltigen Bestandteile der Knoblauchzehen enthalten sogenannte Phytonzide, natürliche Antibiotika, die gegen krank machende Mikroorganismen wirken, ohne dabei den Menschen mit Nebenwirkungen zu belasten.

Nährwerte von Knoblauch pro 100 Gramm:
 

Kalorien                                                                      145

Eiweiß                                                                         6 g

Fett                                                                           0,1 g

Kohlenhydrate                                                        28,4 g

Ballaststoffe                                                             1,8 g

Lagerung

Hinsichtlich der Lagerung bevorzugt Knoblauch eine dunkle, kühle und luftige aber trockene Umgebung. Dann halten sich die Knoblauchzwiebeln mehrere Wochen.

Verwendung in der Küche und Zubereitung

Einkauf

In den meisten Supermärkten ist Knoblauch das ganze Jahr über erhältlich. Man kann die Knolle frisch, halbtrocken oder trocken (dann üblicherweise gehackt oder als Pulver) kaufen.

 

Vorbereitung

Knoblauch darf – ob längs geviertelt, fein gehackt oder durch die Presse gedrückt – nicht zu heiß angebraten werden, da er sonst verbrennt und zudem eine beißende und bittere Schärfe entwickelt.

 

 

Zubereitung Knoblauch

 

Knoblauch lässt sich leichter schälen, wenn man mit der breiten Seite eines Messers auf die Zehe drückt. Die Schale löst sich dann oft fast von selbst.

 Achten Sie beim Kochen darauf, dass der Knoblauch nicht anbrennt, denn sonst bekommt er einen bitteren Geschmack und wird ungenießbar.

Geben Sie bei Pfannen- oder Ofengerichten ein paar ganze Knoblauchzehen dazu. Bevor Sie das Essen servieren, fischen Sie die Zehen dann wieder heraus. Der Knoblauch hinterlässt dadurch ein wunderbar leichtes Aroma.

Den unangenehmen Knoblauchgeruch an den Händen werden Sie wieder los, indem Sie die Finger an einer Edelstahloberfläche – zum Beispiel der Spüle – reiben. Oder aber Sie benutzen gleich eine Knoblauchpresse.

Knoblauch einlegen: Dafür einfach die Zehen schälen, in Einmachgläser legen, mit Olivenöl auffüllen und dann verschließen. So wird der Knoblauch konserviert und das Öl bekommt ein herrliches Aroma.

Das Knoblauchöl ist bestens für Dressings oder Saucen geeignet.

Ein neuer Trend aus Japan ist mittlerweile auch schwarzer Knoblauch. Schwarzer Knoblauch schmeckt nach umami, der fünften Geschmacksrichtung, und eignet sich gut für Knoblauchsoßen und -marinaden.