Cicorino Rosso

Cicorino Rosso wird auch Radicchio genannt. Ursprünglich gab es den Radicchio nur in rot, also "rosso", wie der Italiener sagt. Durch Kreuzungen ist es aber mittlerweile gelungen, auch grüne oder gelbe Varianten zu züchten. Die Bezeichnung "rosso" dient also zur Abgrenzung dieser Sorten. Die verschiedenen Sorten wurden früher vor allem in Italien angebaut, woraus sich die regionalen Bezeichnungen herleiten. Zur eindeutigen Unterscheidung der Sortengruppen werden unten daher die italienischen Namen verwendet. lässt sich vielseitig einsetzen: Radicchio als Salat ist ein Klassiker. Aber das rote Gemüse kann noch mehr: Radicchio schmeckt zum Beispiel gedünstet in Pastasoßen und Reisgerichten oder als Beilage zu Fleisch, Fisch und Geflügel. fördert die Sehkraft: Mit 572 Mikrogramm Vitamin A pro 100 Gramm liefert Radicchio eine gute Portion des auch Retinol genannten Stoffs, der die Sehkraft der Augen stärkt und außerdem für schöne, gesunde Haut sorgt. tut der Verdauung gut: Der Bitterstoff Intybin in Radicchio regt die Produktion von Verdauungssäften in Magen, Leber sowie Galle kräftig an.
 

Anders als Cappuccino wird Radicchio nicht mit einem "tsch"-Laut ausgesprochen, sondern wie "Radikio", wie in Latte Macchiato. Radicchio lässt sich vielseitig einsetzen, fördert die Sehkraft, tut der Verdauung gut, liefert Mineralstoffe und stärkt die Abwehrkräfte. Radicchio kann aber auch bitter sein.

Saison, Lagerung

Bataviasalat kann man von Mai bis September als Freilandware kaufen, zu den übrigen Jahreszeiten kommt er vorwiegend aus dem Unterglasanbau. Im Gemüsefach des Kühlschrankes kann er 4 bis 5 Tage gelagert werden.

Nährstoffe

In Radicchio steckt reichlich von dem Bitterstoff Intybin, der auf die Blutgefäße und die Verdauung günstig wirkt und die Produktion von Gallensäften anregt. Früher nahm man Radicchio daher auch als Haus- und Naturheilmittel für einen gestressten Magen und Darm. Das geschmackvolle Gemüse macht übrigens in jeder Hinsicht eine gute Figur: Radicchio enthält praktisch kein Fett und entsprechend wenige Kalorien, dafür aber umso reichlicher wichtige Ballast- und Mineralstoffe. Mit rund 28 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm kann Radicchio außerdem dazu beitragen, dass unsere Abwehrkräfte in Schwung bleiben.

Nährwerte von Rasicchio pro 100 Gramm:
 

Kalorien                                  13

Eiweiß                                     1,2 g

Fett                                         0,2 g

Kohlenhydrate                        1,5 g

Ballaststoffe                           1,5 g

Lagerung

Langes Lagern tut weder dem Geschmack noch der Knackigkeit von Radicchio gut. Bewahren Sie ihn darum möglichst kurz im Gemüsefach des Kühlschranks auf, am besten locker in Papier gewickelt.

Verwendung in der Küche und Zubereitung

Vorbereitung

Welke oder unschöne äußere Blätter können Sie vom Radicchio ablösen und entsorgen. Falls Sie den Strunk nicht mitessen möchten, da er die meisten Bitterstoffe enthält, können Sie diesen entweder keilförmig mit einem kleinen, spitzen Küchenmesser aus dem ganzen Kopf herausschneiden oder den Radicchio halbieren und dann den hellen Strunk jeweils aus der Mitte der Salathälften schneiden. Anschließend können Sie den Radicchio in einzelne Blätter teilen und in einem großen Sieb unter fließendem Wasser waschen. Geben Sie die Blätter zum Waschen in das saubere, mit Wasser gefüllte Spülbecken. Zum Schluss muss der Radicchio abtropfen und in einer Salatschleuder trocknen. Profiköche lagern Radicchio außerdem kurz in lauwarmem Wasser zwischen, um ihn milder zu machen.

 

Zubereitungstipps für Cicorino Rosso

Obwohl Radicchio aus botanischer Sicht nicht zu den Blattsalaten zählt, kennen wir ihn meistens aus der Salatschüssel. Tatsächlich verträgt er sich sowohl optisch als auch geschmacklich bestens mit Blattsalaten aller Art, weshalb er auch in vielen fertig vorbereiteten und abgepackten Mischungen steckt. Besonders beliebt ist bei vielen auch die Kombi mit Früchten, die einerseits ein schönes Kontrastprogramm fürs Auge bieten und andererseits den bitteren Geschmack von Radicchio angenehm mildern. Ein besonderer Hingucker sind rohe Radicchioblätter mit einer leckeren Füllung wie zum Beispiel frisch gemachtem Früchtejoghurt. Auch Krabbensalat, marinierter Mozzarella oder ein Mix aus Tomate und Basilikum passen perfekt. Die Italiener lassen übrigens gerade beim Radicchio nichts verkommen. Sie verwenden auch gern die Wurzel, die noch etwas herber schmeckt als die Blätter. Wer es ausprobieren möchte, schält und wäscht sie und schneidet sie anschließend in hauchdünne Scheibchen oder hackt sie. Auf diese Weise kann man sie zusätzlich unter Salate mischen und für Pastasauce oder Risotto verwenden. Überhaupt mögen die Italiener ihren Radicchio besonders gern als Gemüse in warmen Gerichten.