Chinakohl

Chinakohl auch Pekingkohl, Japankohl, Selleriekohl genannt, ist eine Gemüsepflanze. Chinakohl bildet einen festen, ovalen bis schmal zylindrischen Kopf mit einem Gewicht von ca. 1–3 kg. Seine Blätter sind meist gelbgrün und haben breite, weiße, leicht gekrauste Blattrippen. Er ist ganzjährig verfügbar, wobei seine Haupterntezeit im Oktober und

In der chinesischen Kunst ist der Chinakohl als Motiv beispielsweise in Form des berühmten Jadekohls in den Sammlungen des Palastmuseums von Peking, Tianjin und Taipeh als Nationalschatz zu sehen.

Chinakohl powert das Immunsystem, tut der Verdauung gut, verträgt fast jeder, schützt Magen und Darm, liefert wichtige Vitamine, hält gesund und jung und ist roh am besten.

Herkunft

Die bei uns kultivierte und am meisten verkaufte Sorte stammt von einem chinesischen Urahnen mit dem Namen Zahn des weißen Drachen ab. Trotz des deutschen Namens ist der vermutlich aus einer Kreuzung von Speiserübe und Pak Choi (einer asiatischen Kohlart) entstandene Chinakohl botanisch mit unserem Kohl übrigens nur sehr entfernt verwandt.

Nährstoffe

Kaum Kalorien und fast kein Fett – Chinakohl bleibt auch für Figurbewusste ein Genuss ohne Reue! Dafür ist das Gemüse umso reicher an Vitamin C: 100 Gramm bringen es auf rund 25 Milligramm. Das entspricht etwa einem Viertel der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Tagesmenge von 100 Milligramm Vitamin C. Nennenswert ist außerdem der Gehalt an Folsäure sowie an Senfölen, die den Chinakohl besonders gut verdaulich machen und für seinen typischen Geschmack sorgen.

Nährwerte von Chinakohl pro 100 Gramm:
 

Kalorien                                13

Eiweiß                                   1,5 g

Fett                                       0,2 g

Kohlenhydrate                      1,2 g

Ballaststoffe                         1

Lagerung

Frisch eingekauft, bleibt Chinakohl im Gemüsefach des Kühlschranks problemlos eine Woche frisch.

Verwendung in der Küche und Zubereitung

Einkauf

Die Köpfe von Chinakohl können bis zu 2 Kilogramm auf die Waage bringen. Daher reicht ein Chinakohl durchaus für 2-3 verschiedene Mahlzeiten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Blätter knackig und frisch sind und keine dunklen Flecken haben. Der Chinakohl sollte saftig-grün aussehen und sich schön fest anfühlen.

 

Vorbereitung

Die Blattrippen von Chinakohl sind so zart, dass man sie problemlos mitessen kann. Das Putzen und Vorbereiten geht darum ganz schnell. Welke äußere Blätter entfernen, den Chinakohl kurz waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Anschließend je nach Rezept zerkleinern.

 

Zubereitungstipps für Chinakohl

Damit der Chinakohl seine Knackigkeit und seine inneren Werte behält, sollten Sie ihn immer nur so kurz wie nötig garen. Als Faustregel gilt: Ob Sie ihn kochen, braten, dünsten oder schmoren – länger als 5-7 Minuten braucht er nicht.

Chinakohl schmeckt hervorragend roh als Salat und hat – im Gegensatz zu Blattsalaten – einen entscheidenden Vorteil: seine Blätter bleiben selbst mit Dressing vermischt etliche Stunden knackig-frisch. Perfekt, wenn man ein Picknick, eine Party oder einen Grillabend vorbereiten möchte! In Streifen geschnitten und ganz kurz gedünstet oder gebraten ist Chinakohl eine schnelle und köstliche Beilage zu Kurzgebratenem oder Fisch. Auch Eintöpfe, Suppen, Aufläufe, Gemüsepfannen und Gratins lassen sich damit gut zubereiten. Einen festen Platz hat Chinakohl natürlich auch in der Asia-Küche und bei leckeren Gerichten aus dem Wok! Die zart grünen, ganzen Blätter eignen sich außerdem als raffinierte Füllung und ebenso als Hülle für vegetarische Füllungen.