Aprikose

Die Aprikose wächst an einem Strauch oder an einem kleinen Baum der ca. 6 bis selten auch 10 Meter Höhe erreicht, und gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Steinfrucht ist etwa 4 bis 8 cm im Durchmesser und ist samtig behaart. Sie ist hellgelb bis Orangerot gefärbt und besitzt einen Kern. Je nach Anbaugebiet können die Früchte zwischen Mitte Juli bis Ende August geerntet werden. Da die Bäume schon sehr früh blühen, reagieren sie sehr heikel auf Frost, was für den Anbau ein Risiko darstellt.

Herkunft

Bereits in der Antike war die Aprikose in Armenien bekannt. Bei Ausgrabungen fand man Aprikosenkerne in einer Stätte aus der Kupfersteinzeit. Andere Quellen deuten darauf hin, dass Aprikosen 3'000 vor Christus ursprünglich in Indien kultiviert wurden. Auch in China wurde die Aprikose schon sehr früh angebaut. In der Schweiz liegen die 

Hauptanbaugebiete heute im Wallis.

 

 

Lagerung

 

 

Aprikosen sind in reifen Zustand nur etwa zwei Tage haltbar. Man sollte sie kühl lagern und verzehren, solange sie noch frisch sind. Aus weich gewordenen Aprikosen lässt sich jedoch immer noch eine leckere Marmelade herstellen. Da Aprikosen sehr leicht Druckstellen bekommen, sollte man die Früchte einzeln nebeneinander aufbewahren und nicht stapeln. Da nur frische Früchte gelagert werden können sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Aprikosen noch glatt sind und aromatisch riechen.

Nährstoffe

Frische Aprikosen beinhalten viel Beta-Carotin. Auch ist die Frucht reich an Kalium, Phosphor, Eisen, Niacin und Folsäure. Niacin und Folsäure sind im Körper an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt, und Niacin hilft bei der Energiegewinnung und der Regeneration von Haut, Muskeln und DNA. Auch die Vitamine E und B1, B2, B6 sind in Aprikosen vorhanden. Sie sind gut für Haut und Haare und stärken die Sehkraft. Gedörrt sind sie sehr Ballaststoffreich und deshalb gut für die Verdauung

Verwendung in der Küche und Zubereitung

Aprikosen schmecken wunderbar in unverarbeitetem Zustand, eignen sich aber auch hervorragend als süssliche Beilage zu Fleischgerichten wie z.B. Lamm mit Reis, oder Schweinebraten. Auch in Currygeschnetzeltem schmecken Aprikosen köstlich und verleihen dem Gericht eine fruchtige Note. Auch für zahlreiche Desserts kann man Aprikosen verwenden. Beispielsweise als Aprikoseneis oder als Aprikosenwähe. Aus Aprikosen gelingt auch eine wunderbare Marmelade. Wer gerne Dörrfrüchte mag, für den sind gedörrte Aprikosen eine gesunde und kraftspendende Zwischenmahlzeit. Der Kern lässt sich ganz einfach herauslösen indem man die Frucht zuerst halbiert. Vorsicht, die Kerne sind giftig! Deshalb sollte man sie immer entfernen.